VORTRAGSREIHE „Künstlergärten"

Dominique Lafourcade Garten„Künstlergärten"

VORTRAGSREIHE (4 Vorträge)
von Eva – Maria Günther

In diesem Jahr wird uns Frau Eva-Maria Günther in einer vierteiligen Vortragsreihe Künstler und ihre Gärten näher bringen. Der Dichter Stéphane Mallarmé, der mit vielen Impressionisten befreundet war, stellte 1876 die Gärten in den Mittelpunkt ihres Schaffens: „Diese Künstler finden ihre Sujets in Hausnähe, auf einem kurzen Spaziergang oder in ihren eigenen Gärten." Die Entwicklung des Impressionismus z.B. fiel zeitlich mit einem beispiellosen Aufschwung des Gartenbaus zusammen. So wurden neben Rosen, Glycinen, Tulpen und Seerosen auch Kohlköpfe, Artischocken oder Möhren Hauptdarsteller auf Gemälden. Die Künstler entdeckten das Thema „Garten" aus immer neuen Perspektiven. Faszinierende Beispiele entführen Sie in der Vortragsreihe zu den spannendsten Orten der modernen Gartenkunst. Reisen Sie mit uns!

Jeweils Donnerstags, 02.03., 09.03. 16.03, und 30.03. um 19.00 Uhr
Burgkirche Bad Dürkheim, Leinigerstraße, Saal 1

VORTRAGSREIHe

1. Vortrag am 2. März 2017, 19.00 Uhr – Burgkirche, Leiningerstr.
„Gärten werden zur Malerei – mit Spaten und Pinsel"

Monet Garten in Giverny

Gärten und Gärtnern begeisterten zahlreiche Künstler. Der größte Gärtner unter den Malern und der größte Maler unter den Gärtnern des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts war Claude Monet. „Ich verdanke es vielleicht den Blumen, dass ich Maler wurde" schrieb er und nannte seinen Garten in Giverny „mein schönstes Meisterwerk". Wir blicken in viele weitere Gärten und Werke dieser Epoche, etwa denen von Pierre Bonnard in Südfrankreich oder Joaquin Sorolla in Madrid.

2. Vortrag am 9. März 2017, 19.00 Uhr – Burgkirche, Leiningerstr.
„Der moderne Garten der deutschen Avantgarde"

Noldegarten in Seebüll

Von Klimt, Liebermann und Nolde war nur Klimt kein Gärtner, liebte aber Blumen über alles. Am Attersee entstanden während der Sommerfrische viele Gemälde von Bauerngärten. Für Max Liebermann und Emil Nolde waren Gärten von größerer Bedeutung, ließen sich doch beide Gärten pflanzen. Liebermann malte die Anlage an seinem Haus am Wannsee, die er selbst entworfen hat. Emil Noldes Zugang zur Malerei wurde stark von seinem „Gärtnern" beeinflusst. Seine Ehefrau Ada war die wichtigste Mitarbeiterin seiner Blumenbilder, da sie in Seebüll eigens jene Blumen zog, die Nolde in seinen berühmten Blumenaquarellen und -gemälden verarbeitete.
Wassily Kandinsky war nicht nur passionierter Gärtner, sondern malte immer wieder auch Motive des Murnauer Gartens – ein Sprungbett auf seinem Weg zur totalen Abstraktion.

3. Vortrag am 16. März 2017, 19.00 Uhr – Burgkirche, Leiningerstr.
„Künstlergärten in der Toskana"

Niki-de-Saint-Phalle-Tarot-Garden

Die sanfte Hügellandschaft hat zahlreiche Künstler zu ihrer Version eines Gartens inspiriert. Wir stellen die phantasievollsten Refugien vor. Von den fantastischen Phantasiewelten des Tarotgartens von Niki de Saint Phalle über den Skulpturengarten von Daniel Spoerri, den Bosco della Ragnaia eines Amerikaners, den Rosengarten und Hain von Horst Antes, den Garten von Roberto Barni oder das verwunschene Paradies von Maro Gorky und Matthew Spender, bis hin zur grandiosen Kunstsammlung im Park der Fattoria di Celle von Giuliano Gori reicht der Bilderbogen. Die Einblicke in die privaten Gartenwelten erzählen, wie die Landschaft der Toskana Leben und Werk der Künstler geprägt haben.

4. Vortrag am 30. März 2017, 19.00 Uhr – Burgkirche, Leiningerstr.
„Künstlergärten in der Provence"

Dominique Lafourcade Garten

Die Provence, mit ihrem besonderen Licht seit jeher ein Mekka der Künstler, zieht auch heute unzählige Kunstschaffende in ihren Bann und bietet ideale Voraussetzungen für die Verwirklichung wahrer Gartenträume. Treten diese in Dialog mit gezielt platzierten Kunstobjekten, entstehen einzigartige Ensembles. In Bernar Venets weitläufigem Skulpturengarten etwa werden großformatige Skulpturen auf grünen Rasenflächen oder vor Palmengruppen kunstvoll inszeniert. Überbordend erscheint im Vergleich Ben Vautiers Reich, in dem eine Sammlung erstaunlichster Gefäße prächtig blühenden und rankenden Pflanzen eine Heimstätte bietet.
Dominique Lafourcades Anwesen wiederum beeindruckt mit geometrisch gestutzten Hecken, Wasserkanal und Blickachsen. Bei Arman hingegen verblüffen eine Grotte aus Waschmaschinentrommeln oder ein über und über mit alten Telefonen behangener Pavillon.

VIER VORTRÄGE von Eva-Maria Günther, M.A. (Kunsthistorikerin, Speyer)

Jeweils Donnerstags, 2. März bis 30. März 2017, 19.00 Uhr
Burgkirche, Leiningerstrasse

EINTRITT für Mitglieder: 40 € für alle 4 Vorträge
EINTRITT für Nichtmitglieder: 45 € für alle 4 Vorträge
Bankverbindung: Kunstverein Bad Dürkheim, Reisekonto
Sparkasse Rhein-Haardt
IBAN: DE 59 5465 1240 0000 1369 94

EINTRITT für Mitglieder: 10 € pro Einzelvortrag
EINTRITT für Nichtmitglieder: 12 € pro Einzelvortrag
Abendkasse

Anmeldung: Dr. Barbara Precht, Tel. 06322 981294
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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