Kunst und Zeitgeist

Die Reihe IM RAHMEN DER KUNST bietet mindestens zwei Mal im Jahr interessante Vorträge zu kunsthistorischen wie gesellschaftsrelevanten Themen – vorgetragen von namhaften Professoren der Universität Mannheim oder Fachleuten, die sich speziell mit Kunst und ihrer gesellschaftlichen Relevanz befassen. Die Bandbreite der Themen: Kunstepochen und Kunstströmungen, von Architektur bis hin zu Mode und Fotografie. Ergänzend dazu bietet der Kunstverein eine vierteilige VORTRAGSREIHE mit der Kunsthistorikerin Eva-Maria Günther M.A. aus Speyer an.
Auch sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Kunst zu verstehen ist und welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft - angefangen von der Antike bis heute – hat.

IM RAHMEN DER KUNST

„Ornament und Farbe. Ein orientalischer Sternenteppich
des 15. Jahrhunderts"

Vortrag von Dipl. Ing. Christian Erber, München
Donnerstag, 27.11.2014, 19.00 Uhr, Burgkirche, Saal1, EG
Eintritt: 6.00 Euro

Es ist Kunst, die zu unseren Füßen liegt. In diesem Falle handelt es sich um den weltberühmten „Sternenteppich", geknüpft wahrscheinlich zwischen 1413 und 1626 in Anatolien. Er gehört damit zu den äußerst seltenen Teppichen aus dieser Zeit und bewegt bis heute die Gemüter von Teppichliebhabern weltweit. Christian Erber, international renommierter Teppichkenner und –sammler osmanischer Textilien, stellt den „Sternenteppich" vor und erläutert neue wissenschaftliche Methoden zur Datierung historischer Teppiche. Fragen zum eigenen „Kunst-Werk" daheim? Ausdrücklich erwünscht!

IM RAHMEN DER KUNST

"Georg Büchner erzählt von Franz Woyzeck"

Figurentheater mit Dieter Malzacher
Freitag, 19.09.2014, 19.30 Uhr, Burgkirche, Saal1, EG
Eintritt: frei ("Puppenfutter" wird nicht abgelehnt)

Armut, Unterdrückung und Gewalt – eine uralte Geschichte. Zum Beispiel: Franz Woyzeck! Ein einfacher Soldat, seine Freundin Marie plus ein gemeinsames uneheliches Kind, dazu psychischer und physischer Missbrauch durch sozial Höhergestellte (Hauptmann, Arzt) sowie rasende Eifersucht! Mangels Geld für den Kauf einer Pistole ersticht Woyzeck Marie mit einem Messer am Ufer eines Sees. Soviel zum Plot.

Siehe auch: BILDERGALERIE am Seitenende

VORTRAGSREIHE

„Augenschmaus und Gaumenfreude - Esskultur und Tafelsitten von der Antike bis zur Gegenwart"

Vierteilige Reihe mit Eva-Maria Günther M.A., Kunsthistorikerin, Speyer
Donnerstags, 13.02. bis 13.03.2014, 19.00 Uhr, Burgkirche

Die Geschichte der Koch-, Ess- und Tafelkultur von der Antike über das Spätmittelalter bis in unsere Tage richtet sich an all jene, deren Interessenhorizont „über den Tellerrand" hinausreicht. Die Vortragsreihe wirft ein Schlaglicht auf die Veränderungen der Kochkunst sowie auf die Realität in den Küchen und an den Esstischen der verschiedenen Stände und Schichten über die Jahrhunderte hinweg. Die Rolle des Porzellans bei der Service-Gestaltung (Formgebung, plastische und malerische Dekoration) spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Entwicklung der Kochkunst von der einfachen Speise zur gehobenen Tafel. Kunst und Genuss sind dabei nicht zu trennen. 

In der warmen Jahreszeit werden dazu ergänzend zwei KUNSTREISEN nach Baden-Baden (05.06.) und Schwäbisch Gmünd (05.08.) angeboten.

IM RAHMEN DER KUNST

„Der Condottiere in der Kunst"

Vortrag von Günter Krüger M.A., Universität Mannheim
Donnerstag, 16.01.2014, 19.00 Uhr, Burgkirche
Eintritt: 5 Euro

Der Blick von Verrochio's bronzenem Bartolomeo Colleoni in Venedig ist kühn und entschlossen, in Padua steht Donatello's Meisterwerk, das Reiterstandbild von Erasmo da Narni. Auch die bekannteste Porträtmalerei der Renaissance zeigt einen Condottiere: den hochgerühmten Herzog von Urbino, Federico da Montefeltro mit seiner noch berühmteren Hakennase.

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