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Projekt "EDEN"

Die Kultur wechselt ins Netz. Die geplante Präsentation junger Künstler mit Ideen zum leerstehenden Café Eden wurde ins Internet verlegt.

Bad Dürkheim war gespannt und hat sich gefreut auf die Eröffnung von PALIMPSEST, der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des Café Eden und seiner Vorgänger.
Leider muss der Kunstverein wie alle anderen Kulturveranstalter seine Pläne für das geplante Event ändern, das am 24. April in der Burgkirche stattfinden sollte. Doch diese Anpassung bedeutet nicht Ausfall, sondern Verschiebung und Ergänzung.

Zusammen mit den vier Künstlern, Bürgermeister und Kulturdezernent Christoph Glogger (SPD) und Christian Handrich, dem Leiter des Kulturbüros, die beide das Projekt von Beginn an intensiv unterstützten, wurden  die Varianten eines geeigneten Starts der Präsentation  abgestimmt.

„Die Künstler haben bei ihren bisherigen aufwändigen Recherchen vielseitige gute Erinnerungen in der Bevölkerung hervorgerufen. Für die wirkungsvolle Präsentation Darstellung der künstlerischen Interpretation dieser Rückschau haben wir nun die Projektlaufzeit verlängert. Lassen Sie sich überraschen“, fasst Karlheinz Brust, der Vorsitzende des Kunstvereins, das Ergebnis der Überlegungen zusammen.

„PALIMPSEST ist ein anspruchsvolles zeitgenössisches künstlerisches Projekt, das auch bewusst die Erinnerungen der Älteren an das Leben und Treiben in Holzwurm, Eden und - wenn noch möglich - davor einbeziehen und die Neugier der Jüngeren befriedigen will. Wenn die Vorfreude jetzt länger dauert und durch diverse Appetithäppchen genährt wird, umso spannender“, so Manfred Geis, der im Vorstand des Kunstvereins für die Ausstellungen zuständig ist. „Wir sind dankbar, dass die finanzielle Unterstützung für das anspruchsvolle Projekt gewährleistet bleibt. Das Land Rheinland-Pfalz hat kurz vor Ostern den Bewilligungsbescheid für seinen Beitrag zur Kunstförderung geschickt und schon um den Jahreswechsel beschloss die VR-Bank eine Großspende. Ebenfalls unterstützt wird das Projekt von der Lions Hilfe eV Bad Dürkheim sowie dem Rotary Club Bad Dürkheim.“

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Die vier PALIMPSEST-Künstler haben natürlich schon viel Vorarbeit geleistet, konzeptioneller, kommunikativer und handwerklicher Art. Die Idee zur Verwirklichung eines Projektes zum ehemaligen Tanzcafé hat Saskia Bauer entwickelt, sie ist in Bad Dürkheim geboren, hat in Leistadt gewohnt und am Werner-Heisenberg-Gymnasium Abitur gemacht. Deshalb ist ihr Eden-Ruine wie allen Bürgerinnen und Bürgern ein Ort des Ärgernisses, aber auch Anlass, neugierig zu sein, was denn hier gewesen sein mag.
Dem Projekt gehören drei weitere Künstler Fabian Nehm, Fridolin Mestwerdt und Ivo Schneider an. Saskia Bauer hat mit Fabian Nehm und Fridolin Mestwerdt an der Kunstakademie Münster in der Klasse Löbbert für Kunst im öffentlichen Raum studiert. Beide sind weiterhin in Münster wohnhaft und tätig. Ivo Schneider, der Physical Theater an der Folkwang Universität der Künste in Essen studiert hat, lebt und arbeitet nun als freischaffender Schauspieler, Regisseur und Künstler in Essen. Zusammen hatten sie bereits durch die zahlreichen Erinnerungen der Zeitzeugen ein Ausstellungskonzept entwickelt, welches sich den verschiedenen Erinnerungen über eine mixed media-Installation und diverse Performances annähern sollte.

Die Projektverlängerung wird nun von den Künstlern genutzt werden, um neue Ebenen in die Betrachtung des Eden reinzubringen. Ein erstes Video wird am Freitag dem 24. April, dem eigentlichen Eröffnungstermin, im Internet zu sehen sein.  zum Video


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