KUNSTREISE Trier

NERO Marmorportraet

 

 

 

Donnerstag, 30.06.2016

Rheinisches Landesmuseum Trier: "Nero - Kaiser, Künstler und Tyrann"
Stadtmuseum Simeonstift: "Lust und Verbrechen. Der Mythos Nero in der Kunst"

Am 8. Juni 68 erklärt der römische Senat Nero zum Staatsfeind. Verzweifelt, „ein schlammverschmiertes Häuflein Elend", floh Nero auf das Landgut seines Verwalters Phaon. Am nächsten Morgen – oder aber erst zwei Tage später, am 11. Juni – ließ er sich erdolchen. Zwei Ammen und seine Geliebte, die freigelassene Sklavin Claudia Acte, sorgten gemeinsam für eine angemessene Bestattung des Einunddreißigjährigen im kaiserlichen Familiengrab auf dem Marsfeld.


Marmorporträt des Nero, 64-68 n. Chr.
Original: München, Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek.
© GDKE - Rheinisches Landesmuseum Trier, Th. Zühmer
www.nero-ausstellung.de


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Liebe Mitglieder und Freunde des Kunstvereins,

diese KUNSTREISE gilt den großen Sonderausstellungen über Nero, dem Kaiser zwischen Mythos und Wirklichkeit. Als Sohn der Agrippina und Schüler des Philosophen Seneca wurde er bereits mit 16 Jahren mit der 13–jährigen Tochter von Kaiser Claudius verheiratet. Anfangs sehr beliebt, förderte er die Kultur und senkte den Getreidepreis. Doch kaum ein römischer Kaiser ist in der Geschichtsschreibung gegensätzlicher dargestellt worden als Nero: Die einen sehen in ihm den ambitionierten Förderer von Kunst und Kultur, die anderen verurteilen ihn als Tyrannen, Christenverfolger und Brandstifter. Beim Ausbruch des großen Brands in Rom soll sich Nero angeblich in seiner 50 Kilometer entfernten Sommerresidenz aufgehalten haben. Gerüchte, er selbst habe das Feuer gelegt, lenkte er jedoch auf die Christen und fand damit einen Grund für ihre grausame Verfolgung. Zahlreicher Verbrechen angeklagt, wurde er vom Senat abgesetzt und zum „Feind des Volkes" erklärt. Im Juni 68 n. Chr. entzog er sich durch Selbstmord der Strafe.
Die große Nero–Ausstellung dokumentiert die vielen Aspekte Neros widersprüchlicher Persönlichkeit. Hunderte Exponate aus dem In– und Ausland ermöglichen so einen chronologischen Blick auf seine Zeit und erklärt, warum er die Christen verfolgte und wie sich das Bild von einem prunksüchtigen, dekadenten und grausamen Menschen bis heute halten konnte. Durch Landesmuseum und Museum am Dom wird uns Eva-Maria Günther führen, der Besuch der Ausstellung im Simeonstift nachmittags ist fakultativ. Unsere Eintrittskarte berechtigt zum Besuch aller drei Museen.
Eva–Maria Günther / Dr. Barbara Precht

Termin
Donnerstag, 30.06.2016, 8.00 Uhr Gondelbahn
Rückkehr gegen 19.00 Uhr

Kosten
57.00 € für Mitglieder
59.00 € für Gäste

Anmeldung 
Dr. Barbara Precht, Tel. 06322 - 981294
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung
Kunstverein Bad Dürkheim, Reisekonto
Konto-Nr.: IBAN: DE59 5465 1240 00001369 94
Sparkasse Rhein-Haardt

 

 

 

 

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