KUNSTREISE Stuttgart

Hektor und Andromache

Donnerstag, 28.04.2016

Staatsgalerie: "De Chirico. Magie der Modere"

Einen derart richtungsweisenden Einfluss auf Zeitgenossen und nachfolgende Künstlergenerationen in Europa übten nur wenige Künstler der Moderne aus. Der 1888 in Griechenland geborene Italiener Giorgio de Chirico gehörte dazu. Seine Malerei: eine hochkomplexe Bildsprache, bei ihm entpuppt sich das vordergründig Gegenständliche bei näherer Betrachtung als mysteriöse Welt voller Symbole und Anspielungen.

Giorgio de Chirico, Hektor und Andromache (1917)
Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

 

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Liebe Mitglieder und Freunde des Kunstvereins,

die große Sonderausstellung ist dem Hauptvertreter der Metaphysischen Malerei und Vorläufer des Surrealismus, dem italienischen Maler und Grafiker De Chirico gewidmet. Er studierte u.a. in München, wo er Kontakt zu Schopenhauer und Nietzsche hatte, die ihm geistige Vorlagen für sein Schaffen, insbesondere für die gespenstisch leeren Plätze in Turin und die traumähnlichen Stadtansichten lieferten. In Paris traf er mit Picasso und bedeutenden Surrealisten zusammen, deren Malerei ihm sehr viel verdankte. Max Ernst setzte ihm mit seinem Bild „Rendezvous der Freunde" ein Denkmal. Wenige Jahre später verbreitete sich die phantastisch–surreale Bildsprache über ganz Europa und viele Künstler griffen Motive wie das Bild im Bild oder der Mensch als Puppe auf. Ab 1930 malte De Chirico im klassizistischen Stil, was sich nicht so gut verkaufte. Er soll deshalb einige Werke seiner metaphysischen Epoche kopiert haben. Ausgehend von De Chiricos Stuttgarter Bild „Metaphysisches Interieur mit großer Fabrik" (1916) versammelt die Ausstellung die wichtigsten Werke des Künstlers aus diesen Jahren und setzt sie in einen Dialog mit Meisterwerken u.a. von Dali, Magritte oder Ernst. Die Präsentation dokumentiert einen der wichtigsten Wendepunkte in der Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Entweder Sie machen einen Stadtbummel samt Abstecher zur Markthalle oder aber mit Eva-Maria Günther einen zweiten Ausstellungsbesuch in die Staatsgalerie zum Thema: „Kunst von 1900–1980".

Eva–Maria Günther / Dr. Barbara Precht

Termin
Donnerstag, 28.04.2016, 8.30 Uhr, Gondelbahn
Rückkehr gegen 19.00 Uhr

Kosten
54,00 € für Mitglieder
58,00 € für Nichtmitglieder

Anmeldung (ausnahmsweise!)
Gerhild Ratz, Tel. 06322–980943, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung
Kunstverein Bad Dürkheim, Reisekonto
Konto-Nr.: IBAN DE59 5465 1240 0000 1369 94
Sparkasse Rhein-Haardt

 

 

 

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