AREAL - Malerei aus Leipzig

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1. JAHRESAUSSTELLUNG 2017

Sonntag, 07.05. bis Samstag, 22.05.2017, Burgkirche Bad Dürkheim,
Leiningerstraße

AREAL - Malerei aus Leipzig
Franziska Holstein, Wolfram Ebersbach, Titus Schade, Robert Seidel

pdfEinladung_AREAL_2017.pdf 

Der Titel AREAL (von arealis „Fläche“)
der 1. JAHRESAUSSTELLUNG 2017 des Kunstvereins Bad Dürkheim, steht für Fläche, begrenzte Einheit, Region, Verbreitungs-, bzw. Herkunftsgebiet und weist schon auf das Wesentliche der Ausstellung hin.

Die vier Künstler der Gruppenausstellung können alle der sogenannten „Neuen Leipziger Schule“ zugeordnet werden, die als Stilrichtung in den letzten 20 Jahren international von sich reden gemacht hat. Trotz vieler Gemeinsamkeiten ist der künstlerische Standpunkt der vier Künstler sehr unterschiedlich und umfasst eine weite Palette von konstruktiv-abstrakt bis gegenständlich.

Wir freuen uns, dass wir nun die nächste Generation junger Maler der Hochschule für Grafik und Buchkunst aus Leipzig, alle Meisterschüler von Neo Rauch, gemeinsam mit ihrem einstigen Lehrer für Maltechnik und Perspektive, Wolfram Ebersbach, in Bad Dürkheim ausstellen dürfen. Die hohe künstlerische Qualität aller vier Leipziger Künstler zeigt sich nicht nur in den zahlreichen Preisen und Stipendien, die sie bisher gewonnen haben, sondern auch durch die Aufnahme dieser Ausstellung in den Kultursommer Rheinland-Pfalz 2017.

Vernissage: Sonntag, 07.05.2017, 11.15 Uhr.
Die Einführung hält Eva-Maria Günther M.A., Speyer. Die Künstler sind anwesend.

Musik: Joel San Martin

Franziska Holstein

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Franziska Holstein hat sich in den letzten Jahren in Richtung konstruktiv geometrischer Formen entwickelt, die in einer klaren Reihenfolge collagenartig aufgebaut sind. Die Serien scheinen einem System zu folgen, ähnlich den Algorithmen wie man sie aus der IT-Welt kennt. Doch lassen sich die Regeln, genau wie etwa bei Google, Facebook & Co, durch reine Anschauung oder einfaches Analysieren nicht durchschauen.

 

 

Vita

Franziska Holstein

1978    in Leipzig geboren / lebt und arbeitet in Leipzig
2000–2005   Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
(Hauptstudium ab 2003 bei Prof. Arno Rink) 
2005–2008   Meisterschülerstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Neo Rauch

Preise und Stipendien 

2016    Arbeitsaufenthalt Frans Masereel Centrum Kasterlee, Belgien
2015   Arbeitsaufenthalt KKV Grafikwerkstatt Malmö, gefördert durch das
Künstlerhaus Lukas
2014   Lithografiesymposium, Steinwerk, Leipzig
2012-2013   Arbeitsaufenthalt, gefördert durch die Kulturstiftung
des Freistaates Sachsen, an der Cité Internationale des  Arts, Paris
2012   Kunstpreis der Sachsenbank
2012   Arbeitsaufenthalt, gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, in Columbus, Ohio
2011   Else-Heiliger-Fonds, Konrad-Adenauer-Stiftung
2010   Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
2005   Ars Lipsiensis, Dresdner Bank, Leipzig

Ausstellungen 

EINZEL- und DOPPELAUSSTELLUNGEN

2016    Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin
2016   Shift mit Robert Seidel, Galerie ASPN, Leipzig
2015   Kante mit Enrico Bach, Galerie Christian Ehrentraut, Berlin
2014   Shing-a-ling mit Katharina Immekus, Galerie b2, Leipzig
2014   o.T. (104), Deutsche Bundesbank, Frankfurt
2014   Franziska Holstein / Johannes Makolies, Galerie Christian Ehrentraut, Berlin 2012
Kunstpreis der Sachsenbank, Museum der bildenden Künste, Leipzig
2012   Kombi, Galerie Christian Ehrentraut, Berlin
2011   Franziska Holstein und Robert Seidel, Konrad-Adenauer- Stiftung, Berlin
2009   Brote / Spiel, Galerie Christian Ehrentraut, Berlin
2008   PMFH Meisterschülerausstellung, Tapetenwerk Halle C, Leipzig
2007   Weekend, Marianne Boesky Gallery, New York
2006   Preisträgerausstellung Ars Lipsiensis, Dresdner Bank, Leipzig
2006   Galerie Echolot, Berlin
2005   Diplomausstellung, Temporäre Galerie Schwimmhalle Süd 1, Leipzig
2005   Malerei, galerie Echolot, Berlin

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Zahlreiche Gruppenausstellungen in Deutschland, Frankreich, Kroatien, Schweiz, Türkei und USA.

 

Publikationen 

2013     o.T. (136), Leipzig 2013 (Künstlerbuch hrsg. v Lubok Verlag)
2012   Kunstpreis der Sachsenbank, Leipzig 2012 (Katalog hrsg. v. Lubok Verlag)
2012   Kombi, Leipzig 2012 (Katalog hrsg. v. Lubok verlag anlässlich der gleichnamigen
Ausstellung in der Galerie Christian Ehrentraut, Berlin)
2009   Franziska Holstein: / , Leipzig 2009 (Katalog hrsg. v. Lubok Verlag anlässlich
der Ausstellung Brote / Spiele in der Galerie Christian Ehrentraut, Berlin)
2008   PMFH, Leipzig 2008 (Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung
in der Galerie Spesshardt und Klein, Berlin)

 

Wolfram Ebersbach

Wolfram Ebersbach Norwegen

Die Arbeiten von Wolfram Ebersbach wirken auf den ersten Blick sehr puristisch, auf das absolut Notwendige fokussiert. Die Abbildungen beziehen sich sehr häufig auf Gebäude und Landschaften in Leipzig, bleiben aber durch ihre rigorose Einfachheit geradezu anonym und so gleichzeitig universell. Das Licht in seinen Reflexionen, Spiegelungen, Schatten und Überstrahlungen ist dabei eine essentielle Aussage in der konsequenten künstlerischen Arbeit im Dialog der beiden Medien Zeichnung und Malerei.

 

 

Vita

Wolfram Ebersbach

1943    in Zwickau geboren / lebt und arbeitet in Leipzig
1960 - 1963   Berufsausbildung mit Abitur als Handelskaufmann
1963 - 1966   neben der Berufstätigkeit künstlerische Ausbildung
an der VHS Zwickau bei Carl Michel und Klaus Matthäih
1966 - 1971   Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
u.a. bei Wolfgang Mattheuer
1992 – 2008   Lehrtätigkeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
in den Fächern Maltechnik, Perspektive und Naturstudium
Seit 1971   Freischaffender Künstler
     

Ausstellungen 

Wichtigste EINZEL- und DOPPELAUSSTELLUNGEN

2011    Malerei, Skulptur, Galerie Queen Anne, Tapetenwerk, Leipzig (mit Dana Meyer)
2005   Nacht-Bilder, Galerie am Ratswall, Bitterfeld
2005   Orte, Kunstsammlungen Zwickau des Städtischen Museums Zwickau
2002   Städtische Galerie am Markt, Wurzen
2001   Galerie Holst Jürgensen, Oetjendorf (mit Christine Ebersbach)
2001   Neuer Leipziger Kunstverein in Zusammenarbeit mit dem
Museum bildender Künste, Leipzig
1999   Galerie Kleindienst, Leipzig
1998   Neue Sächsische Galerie, Chemnitz (mit Hartwig Ebersbach)
1996   Galerie Leipziger Hof, Leipzig (mit Christine Ebersbach)
1996   galerie & edition m, Leipzig
1994   Bürgerhaus, Sulzfeld (mit Christine Ebersbach)
1994   Galerie Blüthner im Alten Rathaus, Leipzig
1992   Galerie Wort und Werk, Leipzig (mit Christine Ebersbach)
1992   Sommerpalais, Greiz
1992   Galerie Leo-Coppi, Berlin
1991   Wilke-Haus, Bremerhaven (mit Christine Ebersbach)
1991   Neuer Sächsischer Kunstverein, Dresden
1991   Bayerische Vereinsbank, Leipzig
1989   Galerie am Chamissoplatz, West-Berlin
1988   Kunstkabinett, Erfurt
1987   Galerie am Thomaskirchhof, Leipzig
1987   Lindenau-Museum, Altenburg
1986   Galerie Süd, Leipzig
1983   Museum der bildenden Künste (grafische Sammlung), Leipzig
1982   Galerie Wort und Werk, Leipzig (mit Christine Ebersbach)
1973   Kunst der Zeit, Leipzig (mit Hartwig Ebersbach)

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Zahlreiche Ausstellungen in der DDR, Deutschland und Niederlande.
 

Publikationen 

Licht, Hrsg. Hans-Werner Schmidt. Neuer Leipziger Kunstverein, Leipzig 2001
Orte, Kunstsammlungen, Zwickau 2005

 

Titus Schade

Titus-Schade

Titus Schade stellt uns eine wohl arrangierte, gegenständlich konstruierte Ordnung von Gebäuden und Landschaften vor, die dennoch eigentümlich faszinierend ist und mitunter frösteln lässt. Subtile Nutzung der Lichtspiele von Hell und Dunkel erzeugen eine hohe Theaterdramatik mit surreal erscheinenden Geschichten von schaudernder Intensität, obwohl in der Regel weder Menschen noch Tiere zu sehen sind. Die Bilder erzeugen einen so noch nie gesehenen Kontrast von kühler Konstruktion und hoher Emotionalität.

 

 

Vita

Titus Schade

1984    in Leipzig geboren
2004 – 2009   Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und
Buchkunst Leipzig
2009   Diplom bei Prof. Neo Rauch
2011 – 2013   Meisterschüler bei Prof. Neo Rauch
     

Ausstellungen 

Wichtigste EINZEL- und DOPPELAUSSTELLUNGEN

2013    Schwarzes Licht, Kunstraum Ortloff, Leipzig
2011   Als die Uhren stillstanden, galerie leuenroth, Frankfurt am Main
2010   Inventur, galerie leuenroth, Frankfurt am Main
2010   No More Shall We Part, Kunstraum Ortloff, Leipzig (mit Malte Masemann)
2009   Titus Schade – Holzschnitte, Internationaler Projektraum für Druckgrafik,
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Zahlreiche Gruppenausstellungen in Deutschland, Schweiz und Ungarn..
 

Publikationen 

2013    Titus Schade, Proto, Katalog anlässlich der Ausstellung „Schwarzes Licht“ im
Kunstraum Ortloff, Distanz Verlag, Leipzig
2016   Titus Schade, Allnacht, Hatje Cantz Verlag

 

Robert Seidel

Robert Seidel MZ

In den Bildern von Robert Seidel feiert die Pop-Art der sechziger Jahre ihre Auferstehung. Er malt in einem realistischen Stil, fast designartig-konstruktiv. Dabei konzentriert er sich auf die Dinge, die ihn umgeben, begeistern, beeindrucken und erschrecken. Es scheint, als banne er seine Idole der Kindheit und Jugend, z.B. Feuerwehrautos, Motorräder, Gebäude, Pac-Man, Plattencover und Fernsehtestbilder in Eitempera auf Leinwand.

Vita

Robert Seidel

1983    geboren in Grimma
2003 – 2008   Studium der Malerei bei Prof. Neo Rauch, HBG, Leipzig
2009 – 2011   Meisterklasse Neo Rauch, HBG, Leipzig
Seit September 2011 Meisterschüler Neo Rauch
     

Preise und Stipendien 

2016    nominiert für das Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
2015   Marianne-Defet-Malerei-Stipendium, Nürnberg
2013   De Ateliers short track artist resistancy (DASTR), Amsterdam
2013   Projektstipendium der Kulturstiftung Sachsen
2012   Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds Bonn
2011   Arbeitsstipendium des Else-Heiliger-Fonds, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
2010   Sächsisches Landesstipendium
2007   Stipendium des Freundeskrieses der HGB
     

Ausstellungen 

Wichtigste EINZEL- und DOPPELAUSSTELLUNGEN

2016    Akkord, Stephane Simoens, Knokke, Belgien
2015   Schnapsidee, Institut für moderne Kunst, Nürnberg
2015   Fauler Zauber, Gerhard Hofland, Amsterdam, Niederlande
2013   Geisterspiel, ASPN, Leipzig
2011   Franziska Holstein, Robert Seidel, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
2011   Stichtag, ASPN, Leipzig
2011   Meisterschülerprüfung, Nikoleistraße 59, Leipzig
2009   Kickstart, ASPN, Leipzig

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Zahlreiche Gruppenausstellungen in Belgien, Deutschland, Niederlande und Schweiz.
 

 

Publikationen - KATALOGE

2015    Gute Kunst? Wollen! Soer Rusche Sammlung, AEG Nürnberg
2015   Schnapsidee, Institut für moderne Kunst, Nürnberg
2013   Geisterdspiel, ASPN, Leipzig
2012   In bester Form – Highlights aus Leipziger Galerien, Kunstkalle der
Sparkasse, Leipzig
2011   WHITE CUBE DARK ROOM DIRTY HANDS, Kokerei Hansa, Dortmund
2011   Zum Gebrauch des Delphins, Meisterklasse Neo Rauch,
Städtische Galerie Wurzen
2011   autoMOBIL, Galerie Abtart, Stuttgart
2010   Von Vorn, Meisterklasse Neo Rauch, Bestehornpark/Riegel, Aschersleben
2010   Die Siebzehnte, Leipziger Jahresausstellung, Joseph-Konsum, Leipzig
2010   ONE ON ONE, Kokerei Hansa, Dortmund
2010   Der ehemalige Norden, Kunstverein Ettlingen
2008   Debütieren, Werkschauhalle, Leipzig
2008   Futureworld-Utopia, E 105, Bonn
2007   Strum und Drang, E 105, Bonn

Bildergalerie 

folgt in Kürze

 

 

 

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