KUNSTREISE Mainz

Slevogt

 

Dienstag, 07.10.2014

"Max Slevogt: Wege zum Impressionismus"
Ed Atkins und Bruce Nauman

Max Slevogt gehört neben Max Liebermann und Lovis Corinth zu den Großen des deutschen Impressionismus. Die Sonderausstellung im Landesmuseum Mainz eröffnet eine völlig neue Perspektive auf seine Schaffensphasen, erstmals wird auch sein gesamter künstlerischer Nachlass gezeigt. Als Kontrast dazu: ein Besuch in der Kunsthalle Mainz, die zeitgenössische Kunst von Ed Atkins und Bruce Nauman präsentiert.

Foto © Gronegger

 

KUNSTREISE Schwäbisch Gmünd

Apfel

Dienstag, 05.08.2014

Museum im Prediger, Schwäbisch Gmünd: "Am Anfang war der Apfel - Im Paradies der Früchte" 

Begonnen hat alles - das wissen Adam und Eva noch gut - mit dem Apfel! Aber auch in der Kunst gilt salopp gesagt der gehobene "Früchteteller" schon seit Ewigkeiten als das Sujet, das Malerinnen und Maler besonders lieben. Ist ja auch zum Reinbeißen, was sich da auf Tischen, in Schalen und Körben an frugaler Pracht präsentiert: Äpfel, als wären sie gerade vom Baum gepflückt, Aprikosen, Trauben und Birnen wie zufällig abgelegt oder von zarter Hand arrangiert. Auch wenn sich das 20. Jahrhundert und die Gegenwart anderer Stilmittel bedienen, das Paradies ist und bleibt ein: Obstgarten.

Foto © Gronegger

KUNSTREISE Baden-Baden

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Donnerstag, 05.06.2014

Staatliche Kunsthalle Baden Baden: "ROOM SERVICE. Vom Hotel in der Kunst und Künstlern im Hotel"
Museum Frieder Burda: "JR" 

Das Hotel ist der Spiegel für Sehnsuchtsmotive, Schauplatz intimster wie staatstragender Ereignisse! Aber inzwischen auch ein künstlerisches Sujet. Die Ausstellung dokumentiert die historische Entwicklung einer neuen Reisekultur, zu sehen sind Kunstwerke von Honoré Daumier bis Sophie Calle. Der Parcours versteht sich als kleine Reise durch die Hotels der Stadt.

Riesige Porträts in den Slums von Rio oder der U-Bahn von New York: Auch wenn das Leben ein ernstes Spiel ist, "JR" (so sein Kürzel) macht daraus spielerisch ernste Kunst. Zu sehen im Museum Frieder Burda, das dem französischen Aktionskünstler (31) eine Ausstellung gewidmet hat. Inzwischen ein Superstar, ist er in den Museen von Shanghai und Abu Dhabi ebenso „zuhause" wie im  Bankenzentrum von São Paulo oder in der Barackenstadt Kibera in Kenia.

 

Jenny Brillhart
Saxony Hotel – Interior 5 (Blue Mattresses and Folded Blanket), 2006, Öl auf Holz, Privatsammlung © J. Brillhart, Courtesy Galerie Kuckei + Kuckei, Berlin.

JR UNFRAMED © Klaus Schultes

 

 

KUNSTREISE Münsterland

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Montag, 14.07. bis Freitag, 18.07.2014

Man sagt, es ist das Pferderparadies schlechthin, das Land von Millionen von Drahteseln, sprich Fahrrädern. Vorallem aber: das Land der Wasserschlösser! Gilt doch seine 100-Schlösser-Route als Königin unter den deutschen Fahrradrouten. Das Münsterland ist eine geschichtsträchtige Region, geprägt durch eine liebliche Landschaft, die schon die Römer zu schätzen wußten. Sein Mittelpunkt: die Westfalen-Metropole Münster, dank ihrer religiösen wie kulturellen Bedeutung auch "Rom des niederdeutschen Raumes" genannt. Hier beginnt die fünftägige (Bus)Reise durch das Land der Wasserburgen, die bis ins römische Xanten am Niederrhein führt. Mit eingeschlossen: der Besuch im Droste-Museum (Münster) und im Wasserschloss Nordkirchen - auch "Westfälisches Versaille" genannt - sowie Abstecher auf die Burg Vischering, zu den Glockengießern in Gescher und den Blaudruckern in Nottuln. 

 

Burg Hülshoff, Münster
Innenansicht Wiesenkirche, Soest
Fotos: © Tourist Information Münster und Soest

 

KUNSTREISE Frankfurt

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Dienstag, 25.03.2014

SCHIRN: "Esprit Monmartre. Die Bohème in Paris um 1900"
Architekturmuseum (DAM): "Playboy Architecture 1953-1979"

Zwei Ausstellungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Und doch haben sie etwas gemeinsam: der Versuch, jeweils neue, ungewohnte wie unerwartete Wege zu gehen.


Auf der einen Seite: die Bohèmiens in Paris, die um die Jahrhundertwende im Bereich des Montmartre eine Gegenwelt zum mondänen Paris der „Belle Époque" bilden. Und damit - ganz Avantgarde - die angeblich so anständige Gesellschaft tüchtig schocken. Zum anderen: Hugh Hefners Magazin für den kultivierten Jungesellen. Welche Rolle der "Playboy" bei der Verbreitung der Avangarde-Architektur zwischen 1953 und 1979 gespielt hat, war wenig bekannt. Und so dokumentiert die Ausstellung auf vielfältige Weise, wie Design - sei es in Form gekonnter Architektur, moderner Formen, Accessoires und Räumlichkeiten - zum Stilmittel der Verführung wird.

 

Pablo Picasso: Nu aux bas rouges, 1901
© Thierry Le MageFoto

Malitte Chair, Playboy, Februar, 1973, S. 113
© Playboy Enterprises International, Inc.

 

 

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