KUNSTREISE Dresden

luther Skizze Dresden Mittwoch, 17.07. bis Samstag, 20.07.2013


Keines der sieben Weltwunder der Antike steht in Dresden, dennoch ist „Elbflorenz" weltbekannt: die Frauenkirche, das Residenzschloss, der Zwinger, die Semperoper - als Leser kennt man die Brühlsche Terrasse auch aus Viktor Klemperers Tagebüchern. Mit der KUNSTREISE Dresden macht der Kunstverein einen ersten Schritt Richtung Kulturmetropolen Europas – und erstmals mit der Bahn. Nach dem Motto "Kleine Gruppe, großes Programm" - Was also darf erwartet werden? Im „Grünen Gewölbe" ausgewiesene Kostbarkeiten der Juwelierkunst, in der Semperoper wird die „West Side Story" erzählt. Vor wie nach der Wende knöpft sich das politische Kabarett „Die Herkuleskeule" in unverwechselbarer Sprache die Politiker vor. Auch bei Ausflugswetter gibt es diverse Möglichkeiten: Zum Beispiel ein Besuch der Bergfestung Königstein mit Blick über das Elbetal, ein Elbeschiffchen könnte aber auch in Meißen ankern. Steht doch hier - in Form der Manufaktur - die wunderbarste "Porzellankiste" der Nation. In jedem Fall ein Fall für Jagdtrophäen-Liebhaber ist Schloss Moritzburg, im Schloss Pillnitz dagegen hatte August der Starke Trophäen der ganz anderen Art im Visier: Für ihn war es „Liebes- und Lieblingsschloss" in einem.

Foto: © Christoph Münch
Radierung: © Helmut Augeneder

 

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Liebe Mitglieder des Kunstvereins, liebe Gäste,

mit unserer ersten mehrtägigen Bahnfahrt in die Kunstmetropolen Europas betritt der Kunstverein Neuland. Wir versprechen uns angenehme, kaum wetteranfällige Reisebedingungen im überschaubaren kleinen Kreis und hoffen, dass möglichst viele von Ihnen mitfahren. Auch Gäste sind willkommen. Wir starten dieses Projekt mit Dresden, das zwar viele von Ihnen kennen, aber stets neue Eindrücke bietet, wenn man die bekannten Kunstschätze mit einem Sommerausflug in die Umgebung, mit leichter Muse in der Semperoper oder sächsischem Kabarett bester Qualität kombiniert. 

Kunsthochschule an der Brühlschen Terrasse Skizze Dresden

1. Tag

Unser Zug verlässt Bad Dürkheim am 17.07.2013 um 7.00 Uhr, in Neustadt wird umgestiegen in den ICE, der direkt nach Dresden fährt. Ankunft im „Florenz des Nordens" oder auch „Elbflorenz" genannt: 14.00 Uhr. Das Hotel Kipping liegt 100 Meter vom Bahnhof entfernt. Es ist eine privat geführte Gründerzeitvilla, deren Besitzer ihr Schiffchen vor den Fährnissen der DDR und den Stürmen der Wendezeit in ruhiges Fahrwasser gesteuert haben – was meinen Respekt hervorruft. Das Hotel ist einfach, liegt zentral und hat eine Straßenbahn-Haltestelle vor der Tür. Wir beziehen unsere Zimmer und erhalten die „Dresden-Card". Sie gestattet die Benutzung aller Verkehrsmittel (Ausnahme Schiff) zwischen Meißen und Bad Schandau sowie den kostenlosen Besuch aller staatlichen Museen während der vier Tage. Sie muss also stets mitgeführt werden.

Beginn der Stadtführung (zu Fuß): 16.30 Uhr vor dem Hotel. Sie bekommen einen ersten Eindruck und lernen die Sehenswürdigkeiten der Barockstadt kennen. Auch wenn keines der sieben Weltwunder der Antike in der sächsischen Landeshauptstadt steht, so hat sich doch über die Jahrhunderte hinweg ein berühmtes Bauwerk an das Nächste gereiht: Frauenkirche, Residenzschloss, Zwinger, Semperoper, die Brühlsche Terrasse... die Dresdner Sehenswürdigkeiten sind weltweit bekannt. Am Ende des Rundgangs (gegen 18.00 Uhr) in der Neustadt, lädt die Reiseleitung zum Abendessen in die Prager Stuben ein. Danach geht's per Straßenbahn ins Privatleben.

Foto: © Silvio Dittrich
Radierung: © Helmut Augeneder

Zwinger BarockfigurAltstadt Ballwerfer

 

2. Tag 

Nach einem guten Frühstück erwartet uns das „Grüne Gewölbe" (10.30 - 11.00 Uhr/Audio Kopfhörer). Laut Werbung ist das "Grüne Gewölbe" nicht nur eine "große Oper für die Augen", sondern auch ein Gesamtkunstwerk, das August der Starke geschaffen hat, indem er es nach dem Tod von Prinz Eugen günstig ersteigert hat – zumindest die türkischen Glanzpunkte. Hier strahlen in neuem Glanz und in der alten Präsentation etwa 3 600 Kostbarkeiten der Juwelierkunst um die Wette. Sie stehen nicht etwa in Vitrinen, sondern frei auf Konsolen und Prunktischen. Höhepunkt ist das Juwelenzimmer August des Starken und seines Sohnes – eine einmalige historische Kollektion des 18. Jahrhunderts, die man gesehen haben muss. Dieser Besuch fällt nicht unter die „Dresden-Card"–Vergünstigungen und verlangt feste Besuchszeiten. Wir müssen deshalb gemeinsam dort erscheinen und vor allem pünktlich sein. Anschließend ist Freizeit mit Selbstversorgung angesagt. Zeit für einen ausgiebigen Besuch im Zwinger oder beim "Ballwerfer" von Richard Daniel Fabricius (1907) vor dem Deutschen Hygienemuseum.

Der Abend gehört der Semperoper: 20.00 Uhr, „West Side Story", Reihe 16, Parkett. Eine Veranstaltung hier ist mehr als nur ein musikalischer Genuss. Es ist wohl einmalig, dass im Orchestergraben normalerweise Musiker sitzen, die unter dem Namen „Dresdner Staatskapelle" seit Jahrzehnten als Konzertorchester in einer Liga mit den Wiener, Londoner und Berliner Philharmonikern spielen - und gleichzeitig Abend für Abend mit großem Einfühlungsvermögen die Sänger begleiten. Nur während der Sommerpause - wie in unserem Fall - wird die Veranstaltung von einem externen Ensemble präsentiert. Die Semperoper ist eines der schönsten Kulturbauten Deutschlands schlechthin. Im Krieg zerstört, hatte das Werk Gottfried Sempers nach Kriegsende noch immer so viel Ausstrahlung, dass selbst die devisenschwache DDR-Führung den Wiederaufbau veranlasste.

 Fotos: © Christoph Münch

 

Skizze Dresden - Schloss Pillnitz

Ausflug auf der Elbe

3. Tag

Wir erhoffen uns gutes Ausflugswetter! Ein festes Ausflugsziel gibt es nicht, somit hat jeder die Möglichkeit, sich abzustimmen und im kleinen Kreis etwas zu unternehmen. Zum Beispiel einen Besuch auf der Festung Königstein. Im Zentrum der sächsischen Schweiz und 240 Meter über dem Elbspiegel gelegen, ist sie eine der größten Bergfestungen Europas. Während Sie alten Geschichten lauschen, bietet sich von der umlaufenden Brustwehr eine fantastische Aussicht auf das Elbsandsteingebirge. Auch eine kleine Schiffahrt auf der Elbe nach Meißen lohnt sich: Über 1000 Jahre lang war es Eckpfeiler deutscher Siedler im Slawenland, ein sehenswerter gotischer Dom und die Albrechtsburg hoch über der Elbe zeugen noch heute davon. Als eines der schönsten Jagd- und Wasserschlösser Europas gilt Schloss Moritzburg, Schloss Pillnitz nebst Park war das Lieblings- und Liebesschloss von August dem Starken. Im Vorfeld der Reise wird die Reiseleitung ein Treffen anbieten, bei dem offene Fragen beantwortet werden. Vielleicht einigen wir uns ja auf ein gemeinsames Ziel.

Der Abend gehört dem politischen Kabarett „Die Herkuleskeule". Während DDR-Zeiten zählte es neben der „Pfeffermühle" in Leipzig zu den populärsten Bühnen, deren Akteure – ausgestattet mit Mut und herrlichem sächsischen Humor – richtig gefährlich lebten. Bis auf die Wendezeit - da meinte man, westdeutsche Größen dieses Genres präsentieren zu müssen - konzentriert man sich hier nach wie vor auf die eigenen Stärken, zu denen auch eine perfekte Kabarett-Musik gehört. Zitat „Sächsische Zeitung": „‚Die Herkuleskeule' bewies, dass sie in punkto politisches Kabarett nach wie vor eine der besten Bühnen der Republik ist." Da das Kabarett zu Fuß aus leicht erreichbar ist, findet das Abendessen im Hotel statt. Seien Sie daher bitte spätestens um 17.00 Uhr von Ihrem Privat-Ausflug zurück.

Radierung: © Helmut Augeneder
F
oto: © Ingo Wandmacher

Häuserfassade in der Kunsthofpassage, Dresden Neustadt

 

4. Tag

Abreisetag. Der Tag steht zur freien Verfügung. Ich bemühe mich, dass die Zimmer bis 12.00 Uhr belegt bleiben können. Das Gepäck kann bis 15.00 Uhr im Hotel deponiert werden - noch genügend Zeit für einen letzten Bummel in den Wasserhof der Kunsthofpassage. Hotel-Treffpunkt: 15.00 Uhr. Von dort gehen wir gemeinsam zum Zug. Abfahrt: 15.53 Uhr (Umsteigen in Frankfurt/Main). Diese Abfahrtszeit erlaubt einen Vorzugspreis und möglichst langen Aufenthalt in Dresden. Dafür sind wir aber erst um 21.50 Uhr in Mannheim – und damit zu spät für die Anschlüsse via Neustadt. Wir werden daher per Auto nach Hause fahren. Details werden momentan geklärt, die Kosten sind jedoch im Reisepreis mit inbegriffen. Weitere Informationen bei der Vorbesprechung. 

Foto: © Judith Spancken

 

 

Ansprechpartner 
Dr. Ulrich Werther, Telefon: 06322-02006
oder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leistungen
Hin- und Rückfahrt mit Bahn und PKW
Drei Übernachtungen mit Frühstück im Hotel Kipping
„Dresden-Card", Eintritt „Grünes Gewölbe" und Stadtführung
Karten für Semperoper und „Die Herkuleskeule"
Zwei Abendessen (inklusive Trinkgelder, außer im Hotel)

Reisekosten
450.00 Euro DZ / Person
520.00 Euro EZ / Person
Gäste zahlen einen Aufschlag von 20.00 Euro

Bankverbindung
Kunstverein Bad Dürkheim
Konto 136 994
BLZ 546 512 40
Sparkasse Rhein-Haardt
Überweisung bitte bis spätestens 01.06.2013 auf das (Reise-)Konto des Kunstvereins.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Uli Werther 

 

 

 

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