KUNSTREISE Karlsruhe

Klein-Chaville Dienstag, 16.10.2012

„Camille Corot. Natur und Traum” und 900 Jahre Baden”

Seine Mutter, eine erfolgreiche
Pariser Modistin, hatte für den Sohn keine Künstlerlaufbahn vorgesehen, erst 1822 begann der gelernte Tuchhändler Camille Corot (1796–1875) sein Studium in den Ateliers der klassizistischen Landschaftsmaler Achille-Etna Michallon und Jean-Victor Bertin. Die Ausstellung „Camille Corot. Natur und Traum" präsentiert Corots lyrische Landschaften und gefühlvollen Portraits – erstmals in Deutschland. Lange galt das Land Baden als Vorzeige-Modell. Seine inzwischen 900-jährige Geschichte ist geprägt von Tradition und Moderne, Genuss und Lebensfreude, Schwarzwald und Rheinebene, aber auch von dunklen Zeiten, berühmten Namen wie Erfindungen. „900 Jahre Baden": ein durchaus selbstkritischer Blick...

Foto: © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

KUNSTREISE Stuttgart

Plakat Atelier Dienstag, 04.12.2012

"Die Welt der Kelten" und "Mythos Atelier" 

Was weiß man eigentlich über die sagenumwobenen Kelten? Wie sah ihr Alltag aus? Mit wem trieben sie Handel und welche Götter beteten sie an? Wie regierten ihre mächtigen Fürsten, von denen einer – der "Fürst" von Hochdorf – weltweit berühmt gewordene Kostbarkeiten mit ins Grab gelegt bekam? Die Große Landesausstellung Stuttgart erklärt die Kelten-Welt in zwei Themenblöcken, an zwei Orten und anhand von 1300 Exponaten – meistens Originale, von denen einige erstmals zu sehen sind. Die Staatsgalerie dagegen wirft einen Blick ins Atelier. Indem sie den Bogen schlägt von der Romantik bis in die Gegenwart – von Caspar David Friedrich bis hin zu Joseph Beuys –, gerät die Ausstellung „Mythos Atelier" zur Forschungsreise über zwei Jahrhunderte künstlerischem Selbstverständnisses.

Foto: Staatsgalerie Stuttgart ©

KUNSTREISE Thüringen

Weimar Freitag, 14.09. - Montag, 17.09.2012

Zu Weimar im „Elephanten" ist Thomas Manns „Lotte" abgestiegen – und die Anna Amalia Bibliothek wie Phönix aus der Asche wieder auferstanden. Ihre Namensgeberin hat aus dem Schloss Tiefurt das! Literaten-Zentrum ihrer Zeit gemacht. Dafür gelingt den DDR-Oberen mit dem Panorama Museum gleich „Elefantenklo" in Bad Frankenhausen - hier „hängt" das monumentale Bauernkrieg-Gemälde von Werner Tübke – eine architektonische Geschmacklosigkeit. 3600 Jahre alt, aber erst 1999 ausgegraben: Die Himmelsscheibe von Nebra bei Wangen gilt als astronomische Sensation, derweil hebt sich im Goethe-Theater von Bad Lauchstädt – 1802 erbaut und noch nahezu unversehrt – bereits der Premierenvorhang zu „Triumpf der Liebe"! Hier noch ein Blick hinter die Kulissen, dort einer auf den schlafenden Kaiser Friedrich Barbarossa, den Kyffhäuser und die Goldene Aue, schließlich ein letzter auf Stolbergs herrliche Fachwerkhäuser...
Foto: privat

KUNSTREISE Mannheim

BENEDIKT - Plakatmotiv Dienstag, 05.06. 2012

„Benedikt und die Welt der frühen Klöster”

Gehorsam gegenüber dem Abt, Schweigsamkeit, Beständigkeit und Demut! Das sind die wesentliche Dinge, die von einem Benediktinermönch verlangt werden. Der Tag gehört fast ganz dem Gebet, er wird in Stille, mit Meditation und geistiger Lektüre verbracht. Handwerkliche Arbeit ist ein Ausgleich, der allerdings wertvollste Kulturgüter erschafft! Laut Benedikt von Nursia (um 480-547) hat die eigentliche Geschichte seiner Klöster mit seiner Abkehr vom Eremitentum zu tun – und hin zum Gemeinschaftsleben. Er gründet Klöster, verfasst Ordensregeln (Regula Benedicti), und bereitet so das Feld für die Idee Europa. Eine besondere Ausstellung in den REM, gewidmet dem „Vater des Abendlandes“...

Foto: © Montecassino, Archivio dell'Abbazia, Cod. Cassin. 73

KUNSTREISE Mannheim

SAMMELN- Plakatmotiv Mittwoch, 28.03.2012

„Sammeln! Die Kunstkammer des Kaisers in Wien”

Mit der gleichen Inbrunst, die die Habsburger bei der Entfaltung und Erhaltung ihrer Macht an den Tag legten, widmeten sie sich auch dem Sammeln und Fördern von Kunst! Selbstloses Mäzenatentum? Weit gefehlt! Für das Österreichische Kaiserhaus war diese durchaus kostspielige Beschäftigung ein reiner Akt der Selbstdarstellung. Einziges Ziel: die Glorifizierung des Habsburg-Universums. Eine Machtdemonstration der Dynastie also, die sich virtuoser Arbeiten der Goldschmiedekunst bediente: erlesener Kameen aus Onyx, Achat oder Lapislazuli, zierlicher Schmuckstücke aus Koralle, Elfenbein oder Bernstein, prachtvoller Gefäße aus Bergkristall, Jaspis oder Nephrit. So wie derzeit in den Reiss-Engelhorn-Museen (REM), sind die Habsburger-Schätze außerhalb Wiens noch nie zu bewundern gewesen...

Foto: © Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen

KUNSTREISE Frankfurt

Munch Oslo  Donnerstag, 01.03.2012

„Der Bildhauer Niclaus Gerhaert und der Maler Edvard Munch”

Zwei große Kunsterlebnisse an einem Tag: Der eine – Niclaus Gerhaert – gilt als Bildhauer-Ikone des späten Mittelalters – ein Revolutionär mit spektakulären, raumgreifenden Kompositionen und virtuoser Materialbeherrschung. Zwischen 1462 und 1473 hat er der Bildhauerkunst seinen Stempel aufgedrückt und damit ganze Künstler-Generationen nördlich der Alpen geprägt. Das Liebighaus präsentiert erstmals rund 70 Werke aus dem Metropolitan Museum of Art, dem Rijksmuseum, dem Louvre, aus Wien und Berlin. Der andere – Edvard Munch – eigentlich dem 19. Jahrhundert zugeordnet – zeigt seine unerwartet moderne Seite: Die Ausstellung „Edvard Munch. Der moderne Blick" in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT beleuchtet aus zeitgenössischer Perspektive Munchs Auseinandersetzung mit modernen Aufnahmetechniken. Zu bestaunen sind 140 Gemälde, Fotografien, Stiche, Zeichnungen, Skulpturen und Filme...

Foto: privat

KUNSTREISE Mainz

grosse Adlerfibel Donnerstag, 26.01.2012

„Wege nach Byzanz”

Warum ist Konstantinopel, das heutige Istanbul, über 1000 Jahre das Zentrum byzantinischer Hochkultur, um dann als Byzantinisches Reich (ab dem 16. Jahrhundert) von Europas Kultureliten weitestgehend ignoriert zu werden? Die Wege der westlichen Forschung sind verzweigt: Sie muss Pilgerwege, Kreuzzüge oder Handelswege unter die Lupe nehmen, darf sich aber auch an Luxusobjekten aus Elfenbein, Gold, Silber oder Seide erfreuen. Der Lohn: ein neues Geschichtsbild, jenseits gängiger Klischees. Die Ausstellung „Wege nach Byzanz" im Landesmuseum Mainz verspricht eine spannende Annäherung von westlicher Seite, zu der auch der Mainzer Dom und die Transportschiffe im Römisch-Germanischen-Zentralmuseum (RGZM) durchaus passen...

© GDKE Landesmuseum Mainz / Foto: Ursula Rudischer

KUNSTREISE Düsseldorf

El Greco Flyer Dienstag, 31.07.2012

„El Greco und die Moderne"

Seine "crueles borrones" – diese grausamen Pinselstriche – haben El Greco (um 1541 bis 1614) zum Hauptmeister des spanischen Manierismus beziehungsweise der ausklingenden Renaissance gemacht. Der nach Spanien ausgewanderte Grieche – Maler, Bildhauer und Architekt – verstörte Zeitgenossen wie spätere Generationen. Die Moderne jedoch hat ihn begeistert als einen der ihren reklamiert. Genau 100 Jahre nach der ersten Werkauswahl in Düsseldorf zeigt das Museum Kunstpalast erstmals in Deutschland die fruchtbaren Einflüsse des Spaniers auf die Gegenwartskunst. Die Ausstellung "El Greco und die Moderne" stellt 40 Arbeiten des Meisters den Werken von Paul Cezanne, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Robert Delaunay, Max Beckmann, Oskar Kokoschka, August Macke oder Franz Marc gegenüber...
Foto: © privat

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